Methode. Nicht Zufall.

Juristische Übersetzungen zwischen Common Law und Zivilrecht erfordern mehr als sprachliche Präzision. Sie erfordern einen definierten Prozess — einen Prozess, der Rechtswirkung sichert.

Der Übersetzer entscheidet. KI assistiert.

LBTA setzt KI als strukturierten Assistenten ein — mit klar abgegrenzten Aufgaben, definierten Grenzen und verbindlichen Qualitätsvorgaben. Nicht als Entscheidungsinstanz. Nicht als Ersatz für fachliche Verantwortung.

Was KI bei LBTA tut: Sie unterstützt bei Terminologiearbeit, Konsistenzprüfung und Produktionsgeschwindigkeit — innerhalb eines Prozesses, der jeden Schritt kontrolliert.

Was KI bei LBTA nicht tut: Terminologieentscheidungen treffen. Jurisdiktionelle Risiken bewerten. Die Abnahme verantworten. Das sind fachliche Entscheidungen — und sie bleiben beim Übersetzer.

Qualität ist definiert, bevor die Übersetzung beginnt.

Bevor ein Text übersetzt wird, ist die Qualität festgelegt. Terminologie ist verbindlich festgesetzt. Jurisdiktionelle Risiken sind identifiziert. Jeder Arbeitsschritt ist klar abgegrenzt, und der Output jedes Schritts wird geprüft.

Das Ergebnis ist kein zufällig gutes Dokument. Es ist ein wiederholbarer, überprüfbarer, definierter Prozess.

25 Jahre Erfahrung. Jetzt mit strukturiertem KI-Einsatz.

LBTA bringt 25 Jahre Erfahrung in der juristischen Übersetzung zwischen Common Law und Zivilrecht mit. Diese Erfahrung bildet die Grundlage, auf der KI sinnvoll eingesetzt werden kann — nicht als Abkürzung, sondern als kontrolliertes Werkzeug in einem Prozess, der Rechtswirkung als nicht verhandelbar behandelt.

Wir sind keine Anwälte. Wir vertreten auch keine rechtliche Position unserer Mandanten. Wir stellen sicher, dass die Rechtswirkung und funktionelle Äquivalenz der Ausgangsfassung in der Zielfassung erhalten bleibt — zuverlässig, nachvollziehbar, verantwortet.

 

Analyse des Übersetzungsfehlers:
Fehlinterpretation typischer Vertragsformulierungen

Fehlerart: Unangemessene Übersetzung von vertraglichen Ausnahmeklauseln

Ausgangsbeispiel: „Any transfer of Shares in the Company by a Co-Investor is, except for the provisions of Clause x.x”,

KI-MT Übersetzung: „Jede Übertragung von Geschäftsanteilen an der Gesellschaft durch einen Co-Investor ist, abgesehen von den Bestimmungen der Klausel x.x“,

Identifizierte Fehler und Verbesserungsbedarf:

Fehlinterpretation von „except for“: Die Wendung „except for“ drückt eine Ausnahme zu einer allgemeinen Regel aus. Die Übersetzung „abgesehen von“ kann zwar in bestimmten Kontexten eine ähnliche Bedeutung haben, jedoch fehlt es hier an der Präzision, die für Vertragsdokumente erforderlich ist. Die Formulierung „ausgenommen wie in Klausel x.x“ wäre direkter und klarer, da sie unmissverständlich auf die Ausnahmebedingungen verweist.

Potenzielle rechtliche Auswirkungen: Eine ungenaue Übersetzung von Ausnahmeklauseln kann zu Missverständnissen bezüglich der Vertragsbedingungen führen. Im Rechtskontext ist es von höchster Wichtigkeit, die exakten Bedingungen und Ausnahmen klar und unmissverständlich zu formulieren, um Interpretationsspielräume und mögliche Rechtsstreitigkeiten zu minimieren.

Notwendigkeit der klaren Ausdrucksweise in Vertragsdokumenten: Vertragsdokumente erfordern eine präzise Sprache, um die Rechte und Pflichten der Parteien eindeutig festzulegen. Jede Abweichung von der üblichen Formulierung könnte die Auslegung des Vertragsinhalts beeinflussen und sollte daher vermieden werden.

Schlussfolgerung:

Die präzise und korrekte Übersetzung von vertraglichen Formulierungen, insbesondere von Ausnahmeklauseln, ist entscheidend, um die beabsichtigte rechtliche Wirkung zu erzielen und mögliche Missverständnisse oder Rechtsunsicherheiten zu vermeiden. Die Wahl der richtigen Präpositionen und Konjunktionen spielt eine entscheidende Rolle bei der Festlegung der Vertragsbedingungen. Übersetzer müssen besondere Sorgfalt walten lassen, um sicherzustellen, dass die Übersetzung den Nuancen und der Präzision des Originaltextes gerecht wird und rechtliche Klarheit gewährleistet.