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LBTA — Für Syndikusrechtsanwälte & Rechtsabteilungen

Ihre Entscheidungen beruhen auf Übersetzungen.
Worauf beruht Ihr Vertrauen in diese Fassungen?

In Unternehmen zirkulieren zahlreiche übersetzte Verträge und Dokumente. Auf ihrer Grundlage werden Risiken bewertet, Geschäfte freigegeben und Verpflichtungen umgesetzt. Eine flüssig lesbare Fassung kann dabei ein rechtliches Verständnis vermitteln, das der Ausgangstext nicht trägt.

Bestehende und neue Fassungen ↓
Wo das Risiko entsteht Original → Entscheidung

01 / DAS ORIGINAL

Eine Regelung im eigenen Rechtssystem.

Rechte, Pflichten und Rechtsfolgen ergeben sich aus ihrer Funktion im rechtlichen Zusammenhang.

02 / DIE ÜBERSETZUNG

Vertraute Wörter. Eine andere Vorstellung.

Der Leser versteht die Sprache — und legt die Regelung möglicherweise nach den vertrauten Kategorien seines eigenen Rechtssystems aus.

03 / DIE GESCHÄFTSENTSCHEIDUNG

Eine Annahme wird handlungsleitend.

Das Unternehmen handelt auf Grundlage von Rechten oder Absicherungen, die das Original so möglicherweise nicht vorsieht.

Das Original ist maßgeblich.
Die Übersetzung prägt trotzdem die Entscheidung.

Rechtliche Geltung · tatsächliche Verwendung

Das unbemerkte Risiko

Wer die Sprache versteht, meint auch die Regelung zu verstehen.

Ein bekannter Begriff, eine schlüssige Klausel, eine professionell formulierte Fassung: Der Leser greift auf die rechtlichen Vorstellungen zurück, die ihm vertraut sind. Eine Übersetzung kann diese Annahmen bestätigen, obwohl das Original in einem anderen Rechtssystem anders funktioniert.

Dann wird etwa eine Absicherung angenommen, deren Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Eine Verpflichtung wird enger verstanden, als sie tatsächlich reicht. Oder eine Frist, Ausnahme oder Anspruchsvoraussetzung wird bei der Entscheidung falsch eingeordnet.

Das Unternehmen glaubt, auf Grundlage des vereinbarten Vertrags zu handeln. Tatsächlich handelt es auf Grundlage seiner Übersetzung.

Zwei Leistungen · ein rechtlicher Maßstab

Vorhandene Risiken erkennen.
Neue Fassungen von Anfang an richtig erstellen.

01 / BESTEHENDE ÜBERSETZUNGEN

Prüfen, worauf Ihr Unternehmen bereits vertraut.

LBTA prüft vorhandene Übersetzungen anhand des Ausgangstextes und seiner rechtlichen Systematik. Im Mittelpunkt stehen Abweichungen, die das Verständnis von Rechten, Pflichten und Rechtsfolgen verändern.

  • Rechtliche Funktion und Risikoverteilung mit dem Original abgleichen.
  • Scheinbare Entsprechungen und systembedingte Fehlinterpretationen erkennen.
  • Abweichende Formulierungen prüfen und überarbeiten.
Wo zuerst prüfen? ↓

02 / NEUE ÜBERSETZUNGEN

Die rechtliche Funktion von Anfang an erhalten.

LBTA erstellt neue Vertrags- und Dokumentfassungen so, dass die rechtliche Funktion des Originals in der anderen Sprache erhalten bleibt. Funktionale Äquivalenz und Rechtswirkung bestimmen die Formulierung.

  • Begriffe im jeweiligen rechtlichen Zusammenhang bestimmen.
  • Voraussetzungen, Ausnahmen und Rechtsfolgen korrekt abbilden.
  • Das Zusammenspiel der Regelungen über das Dokument hinweg prüfen.
Neue Übersetzung besprechen ↗

Bestandsprüfung · Prioritäten setzen

Wo wäre ein falsches Verständnis am teuersten?

Bei vielen vorhandenen Übersetzungen beginnt die Prüfung dort, wo eine Abweichung die größten Folgen haben kann.

Dokument / Regelungsbereich

Wenn die Übersetzung ein anderes Verständnis vermittelt

Mögliche wirtschaftliche oder rechtliche Folge

M&A · Unternehmenskauf · Beteiligungen

Garantien, Freistellungen, Kaufpreismechanismen oder Anspruchsvoraussetzungen werden anders verstanden als im Original geregelt.

Fehlbewertung der Transaktion, unerwartete Haftung oder Verlust von Ansprüchen.

Finanzierung · Sicherheiten · Garantien

Auslöser, Sicherungsumfang, Rang oder Durchsetzungsvoraussetzungen werden falsch eingeordnet.

Unterschätzte Finanzierungsrisiken oder eine vermeintliche Absicherung, die nicht wie erwartet greift.

Datenschutz · Sanktionen · Compliance

Verantwortlichkeiten, Verpflichtungen, Ausnahmen oder Meldewege werden unzutreffend wiedergegeben.

Fehlentscheidungen in der Umsetzung, Vertragsverstöße oder regulatorische Folgen.

IP · Software · Lizenz · SaaS

Rechteumfang, Nutzungsbeschränkungen oder Voraussetzungen einer Rechteübertragung werden anders verstanden.

Nutzung ohne ausreichende Rechte, eingeschränkte Verwertung oder unerwartete Ansprüche.

Arbeitsverträge · Executive Agreements

Vergütung, Beendigung, Wettbewerbsverbote oder Bedingungen werden durch vertraute Begriffe falsch eingeordnet.

Unerwartete Vergütungsansprüche, Streit über Beendigung oder eingeschränkte Durchsetzbarkeit.

Lieferung · Vertrieb · Einkauf · AGB

Gewährleistung, Haftung, Fristen oder Kündigungsrechte werden in ihrer Reichweite verkannt.

Wiederkehrende Fehlentscheidungen, Margenverluste oder nicht rechtzeitig geltend gemachte Ansprüche.

NDA · Policies · interne Informationsfassungen

Vertraulichkeitsumfang, Ausnahmen oder Handlungsanweisungen weichen vom Ausgangstext ab.

Offenlegung geschützter Informationen oder die unternehmensweite Wiederholung eines Fehlverständnisses.

Orientierung für die Auswahl einer Prüfung, keine pauschale Rangfolge: Entscheidend sind der konkrete Inhalt, die wirtschaftliche Tragweite und die tatsächliche Verwendung der Fassung.

Wie hoch ist die Tragweite?

Welche Beträge, Rechte, Verpflichtungen oder geschäftskritischen Positionen hängen von der Regelung ab?

Wie unmittelbar wird darauf vertraut?

Wird die Fassung gerade für eine Verhandlung, Freigabe oder die Umsetzung eines Vertrags herangezogen?

Wie weit reicht die Verwendung?

Wird das Dokument einmalig genutzt oder als Vorlage, Standardvertrag oder interne Vorgabe vielfach weiterverwendet?

Der Maßstab von LBTA

Die Sprache wechselt.
Die rechtliche Funktion muss erhalten bleiben.

Eine Übersetzung muss vermitteln, was die Regelung im Rechtssystem des Originals bewirkt: welche Rechte und Pflichten sie begründet, wann sie greift und welche Folgen sie auslöst.

Begriffe werden deshalb anhand ihrer rechtlichen Funktion gewählt. Definitionen, Bedingungen, Verweise und Ausnahmen werden im Zusammenhang geprüft. Eine vertraut klingende Entsprechung genügt nicht, wenn sie eine andere rechtliche Bedeutung nahelegt.

Funktionale Äquivalenz und Rechtswirkung sind der Maßstab — bei der Prüfung vorhandener ebenso wie bei der Erstellung neuer Fassungen.

Eigenes KI-System · übersetzergeführt

Unsere Expertise im System.
Unsere Entscheidung im Text.

LBTA hat ein eigenes KI-System entwickelt, das unsere fachlichen Unterscheidungen und Prüfmethoden unterstützt. Es hilft, Fehler und scheinbare Entsprechungen zu erkennen und die Bedeutung einer Formulierung im jeweiligen Rechtssystem zu untersuchen.

So können wir unsere Aufmerksamkeit auf die rechtliche und sprachliche Qualität der Fassung konzentrieren.

Erkennen und hinterfragen

Das System unterstützt die Suche nach Unstimmigkeiten und rechtlichen Bedeutungsverschiebungen. Wir prüfen Hinweise ebenso kritisch wie vermeintlich eindeutige Formulierungen.

Prüfen und überarbeiten

Wir bestimmen die rechtliche Funktion, hinterfragen Vorschläge und ändern Formulierungen, wenn sie die Funktion des Originals nicht korrekt vermitteln.

Zusammenhänge kontrollieren

Terminologische Entscheidungen und Änderungen werden im Zusammenhang mit den übrigen Regelungen geprüft. Korrekturen können weitere Prüfungen bereits bearbeiteter Stellen auslösen.

Verifizieren und freigeben

Die abschließende Prüfung und Freigabe liegen bei uns. Keine Fassung geht ungeprüft an den Kunden.

KI assistiert. Wir entscheiden, übersetzen, hinterfragen, überarbeiten und geben frei.

Für Ihre Rechtsabteilung

Welche Fassungen verdienen jetzt Ihre Aufmerksamkeit?

Besprechen Sie mit uns vorhandene Übersetzungen oder ein neues Dokument — und die Entscheidungen, die darauf beruhen sollen.