Legal Effect Across Systems
Legal Effect Across Systems
Grenzüberschreitende Vertragsfassungen scheitern selten an einzelnen Wörtern. Das eigentliche Risiko liegt tiefer: Eine sprachlich professionelle Fassung kann die Systemlogik des Ausgangstextes verschieben — und damit die Risikolage des Mandanten.
LBTA erstellt fremdsprachige Vertrags- und Transaktionsfassungen dort, wo bloße Sprachübertragung nicht genügt: bei Mandatssteuerung, Verhandlung, Freigabe, Übertragung, Auslegung und späterer Streitbewertung.
Die Sprache wechselt. Die Rechtswirkung nicht.
DEUTSCH · CIVIL LAW
ENGLISCH · COMMON LAW
SIEHT RICHTIG AUS
Klingt professionell, kann aber Rechtswirkung, Risikoverteilung oder Durchsetzungslogik unbemerkt verschieben.
≠
TRÄGT RECHTSWIRKUNG
Erhält die rechtliche Funktion des Ausgangstextes und kann Grundlage für Prüfung, Verhandlung oder Freigabe sein.
Die gefährlichste Fassung ist nicht die offensichtlich schlechte. Gefährlich ist die plausible Fassung, die sich wie dasselbe Dokument liest — aber rechtlich nicht mehr dieselbe Arbeit leistet.
Das Strukturproblem
Eine Fassung, die intern geprüft, kommentiert, verhandelt, freigegeben oder an Mandanten weitergegeben wird, bleibt selten nur Lesehilfe. Sie steuert Entscheidungen.
Wenn diese Fassung Rechtswirkung, Risikoverteilung oder Durchsetzungslogik verändert, entsteht kein bloßes Übersetzungsproblem. Es entsteht ein Reliance-Risiko.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Ist die Fassung sprachlich gut?
Sondern: Kann diese Fassung Grundlage anwaltlicher Beurteilung, Verhandlung oder Mandantenfreigabe sein?
Drei Grundprinzipien
Die fremdsprachige Fassung muss dieselbe rechtliche Funktion erfüllen wie der Ausgangstext.
Maßgeblich ist nicht die wörtliche Nähe, sondern die tragfähige Nachbildung der rechtlichen Mechanik.
Begriffe werden nicht gewählt, weil sie naheliegen, sondern weil sie im Zielkontext rechtlich tragen.
Wann LBTA
wenn die fremdsprachige Fassung Vertragsbestandteil ist oder bei Auslegung und Durchführung herangezogen wird.
wenn einzelne Regelungen Anspruchsgrundlagen, Haftungsmaßstäbe, Haftungsgrenzen, Rechtsbehelfe, Freistellungen oder Risikoverteilung steuern.
wenn Fassungen im Rahmen gesellschaftsrechtlicher, finanzierungsbezogener, M&A-bezogener oder grenzüberschreitender Transaktionen verwendet werden.
wenn eine fremdsprachige Fassung Grundlage für Partner Review, Mandantenberatung, Board Approval, interne Freigabe, Due Diligence, Closing-Vorbereitung oder Post-Closing-Bewertung wird.
Der Maßstab ist nicht: Kann man den Text lesen? Der Maßstab ist: Darf man auf der Grundlage dieser Fassung handeln?
KI als Assistent
LBTA setzt KI nicht als Ersatz für rechtliche Übersetzungsentscheidung ein.
KI kann Vorschläge liefern, Varianten sichtbar machen und Kontrollschritte unterstützen.
KI-assistiert — Translator-controlled
KI-Output trägt keine Rechtswirkung.
Der Übersetzer stellt die Rechtswirkung durch fachliche Prüfung, Revision und Freigabe her.