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Legal Effect Across Systems

Wenn Vertragsfassungen Rechtssysteme wechseln, darf die Rechtswirkung nicht mitwechseln.

Eine sprachlich professionelle Fassung kann die Systemlogik des Ausgangstextes verschieben — und damit die Risikolage des Mandanten.

LBTA erstellt fremdsprachige Vertrags- und Transaktionsfassungen dort, wo bloße Sprachübertragung nicht genügt: bei Mandatssteuerung, Verhandlung, Freigabe, Übertragung, Auslegung und späterer Streitbewertung.

Unser Maßstab ↓

Die Sprache wechselt. Die Rechtswirkung nicht.

Zwei Fassungen · ein entscheidender Unterschied

Sieht richtig aus

Sprachlich plausible Fassung

Klingt professionell, kann aber Rechtswirkung, Risikoverteilung oder Durchsetzungslogik unbemerkt verschieben.

Trägt Rechtswirkung

Belastbare Vertrags­fassung

Erhält die rechtliche Funktion des Ausgangstextes und kann Grundlage für Prüfung, Verhandlung oder Freigabe sein.

≠

Die gefährlichste Fassung ist nicht die offensichtlich schlechte. Gefährlich ist die plausible Fassung, die sich wie dasselbe Dokument liest — aber rechtlich nicht mehr dieselbe Arbeit leistet.

Wenn die Fassung Entscheidungen steuert

Die Übersetzung wird zur Grundlage rechtlicher Beurteilung.

Eine Fassung, die intern geprüft, kommentiert, verhandelt, freigegeben oder an Mandanten weitergegeben wird, bleibt selten nur Lesehilfe. Sie steuert Entscheidungen.

Wenn diese Fassung Rechtswirkung, Risikoverteilung oder Durchsetzungslogik verändert, entsteht kein bloßes Übersetzungsproblem. Es entsteht ein Reliance-Risiko.

Der Entscheider geht davon aus, dass die Übersetzung Rechtswirkung und Funktionslogik des Originals korrekt wiedergibt. Eine unbemerkte Abweichung kann jedoch dazu führen, dass seine Entscheidung auf einem anderen rechtlichen Verständnis beruht, als der Ausgangstext trägt.

Kann diese Fassung Grundlage anwaltlicher Beurteilung, Verhandlung oder Mandantenfreigabe sein?

Drei Grundprinzipien

Was eine belastbare Fassung ausmacht.

Diese drei Grundprinzipien bestimmen unseren Maßstab für die fremdsprachige Fassung. Sie verbinden das geforderte Ergebnis mit der rechtlichen Mechanik und der Wahl der Begriffe.

01

Rechtswirkungs­identität

Die fremdsprachige Fassung muss dieselbe rechtliche Funktion erfüllen wie der Ausgangstext.

Das geforderte Ergebnis

Die Prüfung richtet sich darauf, was die Regelung rechtlich bewirkt. Eine andere Sprache darf nicht unbemerkt zu anderen Rechten, Pflichten oder Rechtsfolgen führen.

02

Funktions­logische Äquivalenz

Maßgeblich ist nicht die wörtliche Nähe, sondern die tragfähige Nachbildung der rechtlichen Mechanik.

Die Mechanik der Regelung

Voraussetzungen, Auslöser, Ausnahmen und Rechtsfolgen müssen zusammenpassen. Ihre Funktion ergibt sich aus dem Zusammenhang der Klauseln und ihrer rechtlichen Einbettung.

03

Rechtssystem­konforme Terminologie

Begriffe werden nicht gewählt, weil sie naheliegen, sondern weil sie im Zielkontext rechtlich tragen.

Die Wahl der Begriffe

Eine vertraut klingende Entsprechung kann eine andere rechtliche Vorstellung auslösen. Entscheidend ist, ob der gewählte Begriff die Funktion im jeweiligen Kontext korrekt vermittelt.

Wann LBTA

Wo bloße Sprachübertragung nicht genügt.

01 / VERTRAG UND DURCHFÜHRUNG

Operative Vertragsfassungen

Wenn die fremdsprachige Fassung Vertragsbestandteil ist oder bei Auslegung und Durchführung herangezogen wird.

02 / HAFTUNG UND RISIKO

Haftungs- und risikorelevante Klauseln

Wenn einzelne Regelungen Anspruchsgrundlagen, Haftungsmaßstäbe, Haftungsgrenzen, Rechtsbehelfe, Freistellungen oder Risikoverteilung steuern.

03 / TRANSAKTION UND STRUKTUR

Transaktions- und strukturrelevante Dokumente

Wenn Fassungen im Rahmen gesellschaftsrechtlicher, finanzierungsbezogener, M&A-bezogener oder grenzüberschreitender Transaktionen verwendet werden.

04 / BEURTEILUNG UND FREIGABE

Entscheidungs- und Freigabefassungen

Wenn eine fremdsprachige Fassung Grundlage für Partner Review, Mandantenberatung, Board Approval, interne Freigabe, Due Diligence, Closing-Vorbereitung oder Post-Closing-Bewertung wird.

Der Maßstab ist nicht: Kann man den Text lesen?
Der Maßstab ist: Darf man auf der Grundlage dieser Fassung handeln?

KI-assistiert — Translator-Controlled

KI assistiert.
Die Freigabe bleibt fachlich.

LBTA hat ein eigenes KI-System aufgebaut, das unsere fachlichen Unterscheidungen und Prüfmethoden unterstützt. Es kann Vorschläge liefern, Varianten sichtbar machen und Kontrollschritte unterstützen.

Wir bestimmen den rechtlichen Kontext, hinterfragen die Ergebnisse, überarbeiten die Formulierungen und verifizieren die Fassung. Die rechtliche Übersetzungsentscheidung bleibt beim Übersetzer.

01

Der rechtliche Kontext wird bestimmt.

02

Tragende Begriffe werden rechtlich geprüft.

03

Sätze, die rechtlich nicht tragen, werden revidiert.

04

Quellentextmängel werden nicht stillschweigend geglättet.

05

Die endgültige Fassung wird fachlich freigegeben.

KI-Output trägt keine Rechtswirkung.
Der Übersetzer stellt die Rechtswirkung durch fachliche Prüfung, Revision und Freigabe her.

Wie wir Sie unterstützen

Ein Maßstab.
Drei Ausgangssituationen.

01 / BESTEHENDE ÜBERSETZUNGEN

Vorhandene Fassungen prüfen.

Wo bereits auf Übersetzungen vertraut wird, prüfen wir, ob sie die rechtliche Funktion und Wirkung des Originals korrekt wiedergeben.

Zur Prüfung bestehender Übersetzungen ↗

02 / NEUE ÜBERSETZUNGEN

Neue Fassungen erstellen.

Bei neuen Vertrags- und Transaktionsfassungen bestimmen funktionale Äquivalenz und Rechtswirkung die Übersetzung von Anfang an.

Eine neue Übersetzung besprechen ↗

03 / SANITY CHECK

Entwürfe hinterfragen.

Bei selbst verfassten Dokumenten prüfen wir, ob die Formulierung im jeweiligen Rechtssystem die beabsichtigte Regelung abbildet.

Zum Sanity Check ↗

Legal Effect Across Systems

Wenn eine Fassung Entscheidungen steuert, muss sie rechtlich tragen.

Besprechen Sie mit uns Ihr Dokument, seinen rechtlichen Kontext und die vorgesehene Verwendung.